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Krümmel abschalten

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Luftaufnahme des Kernkraftwerks Krümmel an der Elbe © dpa

Vom Wasserturm Lüneburg hat man einen wunderbaren Ausblick – unter anderem auf das Atomkraftwerk Krümmel in Geesthacht. Bedrohlicher wirkt es vor allem dann, wenn man sich die zahlreichen Störfälle und die Zahl der zwischen diesen beiden Bauwerken an Leukämie erkrankten Kinder vor Augen führt.

Der Ausstieg aus dem Atomkonsens ist unserer Meinung nach ein Rückschritt. Die Unterzeichnung des Atomausstiegs einst war eine richtige Entscheidung. Das Argument von Schwarz-Gelb, bis 2030 würde der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht für die Energieversorgung ausreichen, zieht nicht. Bereits in 2009 waren 7 der in Deutschland noch laufenden Atomkraftwerke abgeschaltet und dennoch hat Deutschland zeitweise Strom nach Frankreich exportiert… die Deutschen saßen nicht im Dunkeln!

Der Ausstieg aus dem Ausstieg bedeutet auch weniger Geld für Forschung im Bereich der erneuerbaren Energien, denn wer investiert schon in etwas, was er auf absehbare Zeit nicht benötigt?!

Und letztlich bleibt für die Lüneburger, Geesthachter und Harburger die Ungewissheit, auf was die hohe Zahl der leukämiekranken Kinder zurückzuführen ist. Es ist weder erwiesen, dass die Kinder aufgrund eines Atomunfalles erkrankt sind, aber eben auch nicht, dass sie nicht aufgrund eines möglichen Unfalles erkrankt sind. Solange dies nicht abschließend festgestellt werden konnte, muss ganz klar für das Leben der Kinder entschieden werden!



 

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