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Jusos Lüneburg kritisieren Rückgang der Studierendenzahlen

Ansgar Wuerfel 150px

Stellvertr. Juso-Vorsitzender Ansgar Gräntzdörffer

06. Juni 2010 0 Kommentare

Wir Jusos im Unterbezirk Lüneburg kritisieren den starken Rückgang der Studierendenzahlen der hiesigen Leuphana Universität. Ein Dorn im Auge sind uns vor allem die Aussagen von Universitätspräsident Sascha Spoun, der am letzten Samstag in der Landeszeitung den starken Schrumpfkurs der Universität untermauerte.

Als im Wintersemester 2005/2006 die Fachhochschule und die Universität Lüneburg fusionierten, waren noch knapp 11.000 Studierende immatrikuliert. Zum heutigen Zeitpunkt gibt es nur noch knapp 7500 Studierende und die neuesten Prognosen gehen für das Wintersemester 2010 von knapp 6700 Studierenden aus.

„Herr Spoun versucht durch diese Eindampfung der Studierendenzahlen das Betreuungsverhältnis zwischen den Lehrenden und den Studierenden künstlich zu bessern, damit die Uni am Ende gute Zahlen präsentieren kann. Allerdings versagt er der wachsenden Zahl der Abiturientinnen und Abiturienten den Hochschulzugang, was zur Einengung der Studiengänge führt. Das ist ein Unding,“ meint Ansgar Gräntzdörffer, stellvertretender Vorsitzender der Jusos Lüneburg.

Wir Jusos Lüneburg sehen durch diesen Prozess auch gerade in der Erhaltung der verfassten Studierendenschaft der Universität große Probleme. „Sinkende Studierendenzahlen bedeuten geringere Einnahmen für die studentische Selbstverwaltung. Durch diese Einbrüche fehlen der verfassten Studierendenschaft wichtige finanzielle Mittel für politische, soziale wie auch kulturelle Zwecke,“ meint Gräntzdörffer.

Wir Jusos Lüneburg kritisieren den Kurs der Leuphana Universität und fordern, die Studierendenzahlen wieder auf ein Niveau von 10.000 zu heben und den Zugang zur Hochschule in Lüneburg zu verbessern und durchlässiger zu gestalten. Letztlich sind die Studierenden der Leuphana Universität auch wichtig für die Stadt und den Kreis, da sie hier zum großen Teil wohnen, leben und der Region letztlich gut ausgebildete Fachkräfte liefern.


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